You have to be as cool as Alain Delon

Wer nichts außer sich selbst hat, muss sich selbst mögen

Woher komme ich?

Die meisten jugendlichen Flüchtlinge haben keine Erinnerungsgegenstände. Nur einzelne bringen auf die Frage, was sie aus der Heimat mitgebracht hätten, ein Mobiltelefon mit Fotos der Eltern oder ein Schmuckstück zum Vorschein. Aus dieser Beobachtung sind zwei Werkgruppen entstanden. Einmal die Serie der Hände, die den Erinnerungsgegenstand hält, und zum zweiten die digital produzierten Fotobücher. In den Fotobüchern werden aktuelle Fotos aus dem Leben des Jugendlichen in Deutschland, Fotos aus dem Fotoworkshop und Google-Fotos aus dem Heimatland des Jugendlichen miteinander kombiniert. Diese Fotobücher sind für die Jugendlichen ein Werkzeug, um den „Ist-Zustand“ festzuhalten: Während der vergangene Abschnitt in ihrem Leben festgehalten und dokumentiert wird, reflektieren sie zudem über die Fotos, wo sie angekommen sind und was sie bisher geschafft haben. So machen diese persönlichen Fotobücher den Kopf frei für den Neustart in Deutschland.

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