You have to be as cool as Alain Delon

Wer nichts außer sich selbst hat, muss sich selbst mögen

Wer bin ich?

Die Jugendlichen kommen mit nicht mehr als ein paar Kleidungsstücken am Leib in Deutschland an. Sie haben für die Flucht alles aufgegeben. Die meisten haben eine unglaubliche Odyssee hinter sich, inklusive Überquerung des Mittelmeers, Gefängnisaufenthalten in Libyen, etc. Nach ihrer Ankunft in Deutschland ändert sich aber ihre Situation nicht sofort und bei weitem nicht so grundlegend, wie sie es sich vor der Flucht vorgestellt haben. Um die Jugendlichen in dieser neuen, schwierigen Situation zu unterstützen, hält ihnen Paul Huf den Spiegel vor.

In einem mobilen Fotostudio erlernen sie die Grundlagen der Studiofotografie. Hier setzen sie sich in Szene und fotografieren sich gegenseitig. Sie bearbeiten die Fotos digital, drucken die großen Formate auf vielen A4 Blättern aus und montieren sie zusammen. Die so entstandenen Portraits dekorieren sie mit Bildern aus ihrer Heimat, die sie im Netz finden, und mit Idolen der Jugendkultur. In den Fotos sehen die Jugendlichen sich als das, was sie sind: als starke, attraktive, junge Männer. Diese Selbstwahrnehmung hilft dabei, mit Selbstbewusstsein die neue Situation zu bewältigen. Diese Arbeit trainiert außerdem sowohl handwerkliche und künstlerische Skills, sowie Medienkompetenz und schafft Grundlagen für die berufliche Integration.

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